Tarifanpassung im VRR

Der VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) erhöht zum 01.01.2020 die Ticketpreise um durchschnittlich 1,8 Prozent. Laut VRR ergibt sich „diese Preiserhöhung (…) im Wesentlichen aus dem Verbraucherpreis-Index und einem kombinierten Index aus Personal- und Energiekosten. Dennoch haben die Gremien versucht, die Preise im Sinne eines sich ändernden Mobilitätsbewusstseins und auch der verkehrspolitischen Ziele zur Verkehrswende und zum Klimaschutz moderat zu halten.“

Nicht alle Tickets sind von der Preiserhöhung betroffen.

Die Preise für die EinzelTickets für Erwachsene und Kinder bleiben in allen Preisstufen gleich, das 4-StundenTicket und das HappyHourTicket, das ZusatzTicket sowie das 4erZusatzTicket bleiben ebenfalls preisstabil. Dagegen steigen die Preise für das 4erTicket und auch das 10erTicket leicht an. Gleiches gilt für das 24-Stunden- und das 48-StundenTicket.

Im Bereich der Monatskarten und Abonnements werden die Preise nach Preisstufen gestaffelt leicht erhöht.

Laut VRR werden somit „längere Reiseweiten und die Nutzungsdauer des ÖPNV berücksichtigt. Zudem wird die Preisdifferenzierung in der Preisstufe A fortgesetzt. So wird auch in diesem Segment dem unterschiedlichen Leistungsangebot in den einzelnen Städten im Verbundraum Rechnung getragen. Insbesondere in den Städten mit einem engmaschigen kommunalen Schienenverkehrsangebot sind die Bereitstellungskosten höher als in kleineren Städten oder ländlich geprägten Gemeinden mit einem überwiegenden Busangebot. Entsprechend werden Tickets im Preisniveau A2 deutlicher angepasst als im Niveau A1 – und nochmals etwas höher im Preisniveau A3.“

Unverändert bleiben die Eigenanteile beim SchokoTicket für Schülerinnen und Schüler, somit bleibt der Preis für Anspruchsberechtigte auch hier stabil. Neu geregelt wurde die Beförderung von Kindergartenkindern in den VRR-Tarifbestimmungen: künftig fahren auch Kinder über sechs Jahren kostenlos – bis zum Zeitpunkt ihrer Einschulung.

Die aktuelle VRR Preistabelle finden Sie hier: